High End München 2008

Liebe Musikfreunde,

am Mittwoch, den 23. April 2008, war es wieder einmal soweit. Das Audioplan Messeteam startete erneut zur High-End nach München um seine Kompetenz in Sache natürliche Musikwiedegabe unter Beweis zu stellen.
Bis dahin waren wir in vielen Hörsitzungen damit beschäftigt, die neue Konzert III fertig zu entwickeln. Schließlich sollte der neue Lautsprecher einen ähnlich guten Eindruck hinterlassen, wie die Kontrast V auf der Messe im letzten Jahr.
Da die Erwartungshaltung gegenüber der größeren und teureren Konzert III die Messlatte noch ein gutes Stück höher legte, war das kein leichtes Unterfangen. Zumal einige Spezialteile aus den USA trotz Express-Lieferung im „Bermudadreieck“ zwischen US-Post, deutscher Post (Streik) und dem Zollamt zu verschwinden drohten. Nach vielen Emails, Telefonaten und Dank kräftiger Unterstützung der Spedition SWS konnten wir mit 14 Tagen Verzögerung doch noch die lang erwarteten Teile in Empfang nehmen –  zu einem Zeitpunkt, an dem ich mich innerlich schon auf „Plan B“ mit Kontrast V eingestellt hatte.
Die nächsten Abende und Nächte wurden noch etwas länger als schon zuvor, aber am Wochenende vor der Messe überzeugte uns das Ergebnis. Den hausinternen Quercheck zwischen Konzert II und Kontrast V bestand der Lautsprecher mit Bravour. Da aber weitergehende Erfahrungen mangels Zeit fehlten, reiste noch ein eingespieltes Paar Kontrast V mit nach München.

Da dieses Jahr keine Räume im zweiten OG angeboten wurden, mussten wir in einen acht Quadratmeter größeren Raum umziehen. In Verbindung mit der anderen Deckenhöhe bedeutete das, dass ca. 60 m³ mehr Raum mit Musik zu füllen waren. Leider waren die akustischen Eigenschaften hier auch nicht besser als die im Ausstellungsraum des letzten Jahres. Das Flatterecho war mindestens zwei Sekunden hörbar und die weichen Rigipswände waren alles andere als optimal. Dennoch war beim Aufbau recht schnell klar, dass wir nicht auf die Kontrast V  zurückgreifen mussten. Die neue Konzert III ließ sich gut in den kritischen Raum integrieren. Dabei verwöhnte sie uns vom ersten Ton an mit wunderbarer, flüssiger Musik- Wiedergabe , sodass wir uns ganz der Optimierung mittels AntiSpike-Gerätefüßen widmen konnten.