Mit der letzten Generation von NF-Kabeln ist es mir gelungen, einen flexiblen Aufbau zu realisieren, der dennoch die notwendigen Dämpfungseigenschaften mitbringt, um Resonanzen der Leiter zu unterbinden. Mit dieser Innovation gingen ganz erhebliche Klangfortschritte einher, die in meiner Wahrnehmung das kleinste BIC7A über ein altes Super-AF stellen.

Auch auf die Gefahr hin, dass es übertrieben klingt, kann ich bei der neuen Generation Maxwell von ähnlich dramatischen Fortschritten berichten.
Schade nur, dass ich diesmal gar keine schlüssige Erklärung für dieses Ergebnis habe. Sicher stand am Anfang eine Idee, nämlich die, dass Kabel im Zuge der zunehmenden Hochfrequenzbelastung unserer Umwelt eine bessere Abschirmung benötigen. Zusätzlich begann ich, an anderen Stellschrauben zu drehen, den Kabelaufbau zu variieren, den Querschnitt zu ändern und so weiter.
Und plötzlich hatte ich einen Prototyp in der Hand, der das Tor zu einer neuen, so noch nicht gehörten Klangqualität aufstieß: Der Mittelton begann zu leuchten und zu leben, Stimmen klangen so beweglich, waren so wunderbar in ihren charakteristischen Färbungen zu unterscheiden wie nie zuvor. Plötzlich bekamen die langsamen, getragenen Stellen in einem Stück oder sehr sparsam instrumentierte Stücke eine Intensität, die mich Musik mit einem neuen Verständnis und Gefühl hören ließ. Wie viel legen doch die Musiker in diese Abschnitte, wo vorher vieles indifferenter klang und meine Aufmerksamkeit nachließ.

Und als ob dies noch nicht genug Überraschendes war, musste ich noch eine liebgewonnene Überzeugung über Bord werfen. Diese Unterschiede waren nämlich nicht nur auf meiner großen Anlage hörbar, sondern verwandelten auch die vergleichsweise einfache Anlage in meinem Büro.
Der klanglich aus meiner Sicht überholte 15 Jahre alte Jadis Symphonia Player blühte regelrecht auf. Ich hätte es für unmöglich gehalten, dass er zu dieser Farbigkeit, Differenzierung und Geschmeidigkeit fähig ist. Doch er machte mit Leichtigkeit die Unterschiede zwischen den Maxwell-Kabeln und den Vorgängern hörbar, der Unterschied war kaum geringer, als auf meiner großen Anlage. Das konnte doch nicht sein, oder?

In den folgenden Wochen, habe ich alle Besucher vor diese Anlage gesetzt und ohne Erklärung die verschiedenen Kabel hören lassen. Immer mit dem gleichen verblüffenden Ergebnis.
Ich brauchte eine Bestätigung, dass das, was ich da hörte, auch andere so empfinden. Damit erlaubte ich mir schließlich die Vorstellung, dass die Interaktion zwischen Geräten und Kabeln wohl doch ein Stück komplexer ist, als ich bisher gedacht hatte. Wenn man seine Vorstellung von einer Sache ändern muss, begibt man sich auf unbekanntes Terrain. Wenn es aber so schön klingt, wie die Maxwell Kabel, fällt der Schritt nicht schwer. Ich betrachte es als ein Geschenk.


Maxwell A

Beschreibung


Benannt nach dem Physiker und Mathematiker James Clark Maxwell, der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts mit seinen elektromagnetischen Feldgleichungen die Basis für die moderne Elektrotechnik legte.
Der Einstieg in die Klangwelt der neuen Audioplan NF-Kabel. Sowohl für Hochpegel als auch für Phono einsetzbar, symmetrisch und asymmetrisch einzusetzen.
Das Klangbild von Maxwell A ist erdig, aber dennoch fein aufgelöst mit schönen Klangfarben, Details und dynamischer Beweglichkeit. Das Klangbild ist unmittelbar und physisch präsent.

Asymmetrischer Anschluss

Kapazität Ader/Masse ca. 180pF/m
Induktivität ca. 0,25µH/m
Schleifenwiderstand ca. 0,08Ohm/m

Symmetrischer Anschluss

Kapazität Ader/Masse ca. 120pF/m
Induktivität Ader/Masse ca. 0,75µH/m
Schleifenwiderstand Ader/Masse 0,10 Ohm/m
Standardanschlüsse: WBT0152-AG verriegelbar, Neutrik XLR-AG

Maxwell S

Beschreibung


Gegenüber Maxwell A feiner aufgelöst und mit mehr klanglichen Farbnuancen präsentiert sich Maxwell S. Die Ausleuchtung der Frequenzgangextreme ist präziser, der Tiefton hat mehr Wucht. Der Aufnahmeraum und die Lokalisation der Tonquellen sind genauer abgebildet. Besonders faszinierend sind die Echtheit der Stimmwidergabe und die selbstverständliche Nachzeichnung subtiler Klangstrukturen und Bewegungen in der Musik.
Symmetrisch, asymmetrisch und als Digitalverbindung einzusetzen.

Asymmetrischer Anschluss

Kapazität Ader/Masse ca. 160pF/m
Induktivität ca. 0,20µH/m
Schleifenwiderstand ca. 0,06Ohm/m

Symmetrischer Anschluss

Kapazität Ader/Masse ca. 108pF/m
Induktivität Ader/Masse ca. 0,60µH/m
Schleifenwiderstand Ader/Masse 0,08 Ohm/m
Standardanschlüsse: WBT0152-AG verriegelbar, Neutrik XLR-AG


Maxwell U

Beschreibung


Derzeit im Prototypenstadium befindet sich Maxwell U. Das Entwicklungsziel, noch mehr physische Präsenz und Schwärze im Tiefton zu erreichen, ohne die Beweglichkeit und Farbigkeit der Widergabe zu verlieren, scheint schon greifbar. Näheres in Kürze.

Maxwell P

Beschreibung


Das ultimative Maxwell-Phono-Kabel. Durchzeichnung, Beweglichkeit und die Auflösung komplexer Strukturen sind auf höchstem Niveau. Raumausleuchtung und Natürlichkeit sind exemplarisch gut. Großartige Zeichnung bis in tiefste und höchste Lagen mit wunderbarer physischer Energie. Sowohl klassisch unsymmetrisch als auch symmetrisch zu konfektionieren. Abweichend von älteren Audioplan-Kabeln auch in kürzeren Längen ab 1,2m ohne Nachteile zu verwenden. Entdecken Sie Ihre Vinyl-Schätze neu.